Geschichte des Karate Do

Zweikampftechniken hat es zu allen Zeiten gegeben, seit Menschengedenken hat man sich stets aneinander messen müssen. Sei es in kriegerischen Auseinandersetzungen oder in sportlichen Vergleichen. 
 
Karate bedeutet wörtlich: leere (unbewaffnete) Hand.
 
Unter dieser japanischen Bezeichnung ist die Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung weltbekannt geworden und dennoch stammt Karate ursprünglich nicht aus Japan, vielmehr ist China als die Wiege des heutigen Karate anzusehen. Von dort aus gelangte es über Okinawa nach Japan. Im Laufe der vielen Jahre hat sich das moderne Karate durch die einzelnen Schulen in unterschiedlichen Stilen entwickelt. Wir betreiben das Karate im Goju-Ryu-Stil, eine der vier Haupt-Stilrichtungen weltweit. Goju-Ryu bedeutet übersetzt Hart-Weich-System (Schule). 
miyagi
Das Zusammenwirken von harten und weichen Techniken oder das Prinzip zwischen Anspannung und Entspannung, welches entwickelt wurde von Chojum Miyagi. Wie in allen anderen Systemen auch gibt es heute unter den Goju-Ryu-Schulen verschiedene Ausprägungen. Die Ausprägung unseres Goju-Ryu-Systems ist des Yuishinkan. Yuishinkan: Halle (Ort) voller Geist und Harmonie.
 
 
 kisaki
Einer der bedeutensten Schüler Miyagis war Sensai Tomoharu Kisaki (9.Dan), der bis zu seinem Tode das große Yuishinkan Dojo in Osaka leitete.
 
 
 hoepel
Hanshi Fritz Nöpel (10. Dan) ist es zu verdanken, dass sich das Goju-Ryu Yuishinkan in Deutschland stark verbreitet hat und einen sehr hohen Stellenwert innerhalb des Deutschen Karateverbandes besitzt. Fritz Nöpel, der während seines 13jährigen Japanaufenthaltes das Goju-Ryu Yuishinkan bei seinem Sensai Tomoharu Kisaki lernte, ist einer der bedeutenden Karatepioniere Deutschlands. Er ist offizieller Beauftragter des Goju-Ryu für Deutschland. Seine Weisungen und Erklärungen sind bindend.